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In einem entscheidenden Schritt zur Stärkung der EU-Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung haben der Europäische Rat und das Europäische Parlament kürzlich eine vorläufige Einigung über ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Geldwäsche erzielt. Die Pressemitteilung vom 18. Januar 2024 gibt einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Einzelheiten dieser Einigung, die sowohl die EU-Bürger als auch die Integrität des EU-Finanzsystems schützen soll.


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In einem entscheidenden Schritt zur Stärkung der EU-Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung haben der Europäische Rat und das Europäische Parlament kürzlich eine vorläufige Einigung über ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Geldwäsche erzielt. Die Pressemitteilung vom 18. Januar 2024 gibt einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Einzelheiten dieser Einigung, die sowohl die EU-Bürger als auch die Integrität des EU-Finanzsystems schützen soll.  Für weitere Details können Sie die Pressemitteilung auf der Webseite des Europäischen Rates einsehen.

Mit der Vereinbarung wird die Liste der verpflichteten Einrichtungen erheblich erweitert und umfasst Finanzinstitute, Banken, Immobilienmakler und andere, die eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung spielen.  Insbesondere die Aufnahme von Anbietern von Kryptowährungen (CASPs), Händlern von Luxusgütern und sogar Profifußballvereinen und -agenten spiegelt einen breiteren Anwendungsbereich wider, der neuen Herausforderungen und Schwachstellen Rechnung trägt. Einrichtungen, die mit Personen oder Organisationen in Verbindung stehen, gegen die finanzielle Sanktionen verhängt wurden, werden identifiziert, wodurch die Prüfung potenzieller Risikofaktoren verbessert wird.  Darüber hinaus fördert der öffentliche Zugang zu den Registern, einschließlich des legitimen Interesses der Presse und der Zivilgesellschaft, die Transparenz und die öffentliche Rechenschaftspflicht. 

Verbesserte Sorgfaltspflichten  

Das Abkommen führt spezifische Massnahmen für grenzüberschreitende Korrespondenzbeziehungen von Krypto-Anbietern ein.  Darüber hinaus wird eine verstärkte Sorgfaltspflicht bei Geschäftsbeziehungen mit vermögenden Privatpersonen vorgeschrieben, bei denen es um den Umgang mit erheblichen Vermögenswerten geht.  Diese Betonung der Sorgfaltspflicht steht im Einklang mit den weltweiten Bemühungen, die Kontrollen zu verstärken und illegale Finanzaktivitäten zu verhindern.  Es wurden harmonisierte und transparente Regeln für das wirtschaftliche Eigentum festgelegt, wobei der Schwellenwert bei 25 % liegt.  Diese Regeln erstrecken sich auch auf mehrstufige Eigentums- und Kontrollstrukturen, um Transparenz zu gewährleisten und Versuche, Eigentumsverhältnisse durch komplexe Strukturen zu verschleiern, zu verhindern.  

EU-weites Barzahlungslimit und Risiken bei Drittlandsgeschäften 

Zur Eindämmung der Geldwäsche wurde eine EU-weite Obergrenze von 10.000 Euro für Barzahlungen festgelegt, wobei die Mitgliedstaaten die Möglichkeit haben, niedrigere Obergrenzen festzulegen, wenn sie dies für erforderlich halten.  Darüber hinaus sind die Verpflichteten verpflichtet, Personen zu identifizieren und zu überprüfen, die gelegentlich Bargeldgeschäfte zwischen 3.000 und 10.000 Euro tätigen, was einen zusätzlichen Kontrollaufwand bedeutet.  Darüber hinaus müssen die Verpflichteten verstärkte Sorgfaltspflichten bei Transaktionen mit Drittländern mit hohem Risiko anwenden.  Die Risikobewertung anhand der Listen der Financial Action Task Force (FATF) rechtfertigt zusätzliche spezifische EU- oder nationale Gegenmaßnahmen.  Dieser strenge Ansatz steht im Einklang mit globalen Standards, um die Bedrohung durch Länder mit unzureichenden Regelungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzudämmen.  

Zentralstellen für Verdachtsanzeigen, Aufsicht und Risikobewertung  

Durch das Abkommen erhalten die zentralen Meldestellen (Financial Intelligence Units, FIUs) unmittelbaren und direkten Zugang zu einem breiten Spektrum von Informationen, was ihre Rolle bei der Prävention, der Meldung und der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erleichtert. Jeder Mitgliedstaat stellt sicher, dass alle in seinem Hoheitsgebiet ansässigen Verpflichteten einer angemessenen und wirksamen Aufsicht durch eine oder mehrere Aufsichtsbehörden unterliegen.  Insbesondere wird die Anti-Geldwäschebehörde (AMLA) Entwürfe technischer Regulierungsstandards entwickeln, in denen die allgemeinen Bedingungen für das ordnungsgemäße Funktionieren der AML/CFT-Aufsichtskollegien festgelegt werden.    

Nächste Schritte 

Die Texte werden nun überarbeitet und den Vertretern der Mitgliedstaaten im Ausschuss der Ständigen Vertreter sowie dem Europäischen Parlament zur Zustimmung vorgelegt.  Im Falle der Zustimmung werden der Rat und das Parlament die Texte formell annehmen, bevor sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden und in Kraft treten.  Die Fertigstellung und anschließende Verabschiedung dieser Texte zeigt die Entschlossenheit der EU, ihren Rahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche zu stärken.   

cleversoft Services

Wir bieten zusätzlich zu unseren bestehenden Services eine AML (Anti-Money Laundering) Lösung an. Diese speziell entwickelte Lösung hilft Unternehmen dabei, Geldwäscheaktivitäten aufzudecken und zu verhindern. Sie analysiert Finanztransaktionen, identifiziert verdächtige Muster und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden.

Wenn Sie mehr über unsere AML-Lösungen erfahren möchten, besuchen Sie unsere Webseite. Bei Fragen senden Sie uns gerneeine Nachricht über das Kontaktformular auf unserer Webseite.