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Die Plenarsitzung der Financial Action Task Force (FATF), die letzten Freitag zu Ende ging, war ein zentrales Ereignis im Bereich der internationalen Finanzregulierung. Diese umfassende Zusammenfassung hebt die wichtigsten Diskussionen, Entscheidungen und Ziele hervor, die während dieser wichtigen Sitzung getroffen wurden.


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Die Plenarsitzung der Financial Action Task Force (FATF), die letzten Freitag zu Ende ging, war ein zentrales Ereignis im Bereich der internationalen Finanzregulierung.  Diese umfassende Zusammenfassung hebt die wichtigsten Diskussionen, Entscheidungen und Ziele hervor, die während dieser wichtigen Sitzung getroffen wurden.    

Erweiterte Mitgliedschaft und laufende Suspendierungen  

Zu Beginn der Plenarsitzung wurde Indonesien herzlich willkommen geheißen und offiziell als vierzigstes Vollmitglied in die FATF aufgenommen.  Gleichzeitig bestätigte das Plenum die andauernde Suspendierung der Mitgliedschaft der Russischen Föderation und unterstrich damit die kollektive Entschlossenheit, wachsam zu bleiben und eine mögliche Umgehung der Schutzmassnahmen zu verhindern.  

Verstärkte Anstrengungen zur Wiedererlangung von Vermögenswerten 

Ein zentrales Thema der Plenarsitzung war die Notwendigkeit, Initiativen zur Wiedererlangung von Vermögenswerten zu stärken.  Politische Entscheidungsträger, Delegierte und Finanzbehörden betonten die zentrale Rolle solider Strategien und Maßnahmen im unerbittlichen Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.  Ein Höhepunkt der Plenarsitzung war die Vorstellung der überarbeiteten FATF-Empfehlungen, die den Ländern ein erweitertes und wirksameres Instrumentarium an die Hand geben sollen.  Diese Überarbeitungen sollen es den Ländern ermöglichen, kriminelle Vermögenswerte rasch einzufrieren, zu beschlagnahmen und einzuziehen und so den weltweiten Kampf gegen die Finanzkriminalität zu verstärken.  

Zusammenarbeit und Schutz von gemeinnützigen Organisationen  

Das Plenum erkannte die entscheidende Rolle an, die Asset Recovery Networks (ARINs) bei den internationalen Bemühungen spielen, illegale Vermögenswerte wiederzuerlangen. Die Delegierten betonten die dringende Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungs- und Justizbehörden, um den oft komplexen Prozess der grenzüberschreitenden Vermögensabschöpfung zu vereinfachen.  Darüber hinaus wurde eine Reihe von Änderungen an den Empfehlungen vorgenommen, die speziell darauf abzielen, gemeinnützige Organisationen vor einem möglichen Missbrauch zur Terrorismusfinanzierung zu schützen.  Diese Änderungen zielen darauf ab, ein empfindliches Gleichgewicht zwischen der Umsetzung strenger Sicherheitsmaßnahmen und der Wahrung der wichtigen Arbeit legitimer Wohltätigkeitsorganisationen und humanitärer Initiativen herzustellen. 

Neue Herausforderungen angehen  

Eine der wichtigsten Diskussionen betraf den Missbrauch von Crowdfunding-Plattformen durch extremistische Gruppen.  Das Plenum erkannte die wachsende Bedrohung durch die Nutzung von Crowdfunding zur Terrorismusfinanzierung.  Ein in Kürze erscheinender Bericht wird sich mit diesem Thema befassen und wertvolle Einblicke in die Nutzung dieser Plattformen durch extremistische Gruppen geben.  Der Bericht wird auch Strategien zur Verhinderung eines solchen Missbrauchs enthalten.  Die Plenarsitzung befasste sich auch mit der eskalierenden Bedrohung durch Cyber-Betrug auf globaler Ebene.  Angesichts der rasanten Entwicklung des Cyber-Betrugs betonte das Plenum, wie wichtig es sei, diesen Herausforderungen einen Schritt voraus zu sein.  Ein in Kürze erscheinender Bericht wird wirksame Aufdeckungs- und Präventionsstrategien aufzeigen, die es den Behörden ermöglichen, diese neue Bedrohung zu bekämpfen. 

Minderung globaler Risiken   

Die Plenarsitzung befasste sich auch mit dem Missbrauch von Staatsbürgerschaft und Wohnsitz durch Investitionsprogramme (CBI/RBI), einem wichtigen Thema in der modernen Finanzlandschaft.  Die FATF hat in Zusammenarbeit mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ein gemeinsames Projekt lanciert, um die Risiken der Geldwäscherei und der Finanzkriminalität im Zusammenhang mit CBI/RBI-Programmen zu untersuchen.  Der daraus resultierende Bericht deckte erhebliche Schwachstellen in diesen Programmen auf und enthielt eine Reihe von Empfehlungen zur Verringerung der damit verbundenen Risiken.  Das Projekt machte deutlich, dass eine stärkere Aufsicht und Regulierung in diesem Bereich notwendig ist.  Darüber hinaus aktualisierte das Plenum die Methodik für die nächste Runde der gegenseitigen Evaluierungen und bekräftigte damit das weltweite Engagement zur Bekämpfung der Geldwäsche und zur Förderung der Transparenz. 

Überwachung der Fortschritte in den einzelnen Ländern und Festlegung künftiger Ziele  

Das Plenum hat die Überwachung und Evaluierung verstärkt und Bulgarien in die Liste der Länder aufgenommen, die einer verstärkten Überwachung unterliegen.  Diese Entscheidung bestätigt das unerschütterliche Engagement der FATF, strategische Lücken zu schließen und die Integrität des internationalen Finanzsystems zu gewährleisten.  Das Plenum lobte hingegen die Fortschritte, die Albanien, die Kaimaninseln, Jordanien und Panama bei der Behebung erheblicher Mängel in der Bekämpfung der Geldwäscherei und des Terrorismus gemacht haben.  Als Ergebnis ihrer ernsthaften Bemühungen stehen diese Länder nicht mehr unter verstärkter Beobachtung.  Ihr Engagement zur Stärkung der Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung dient weiterhin als Vorbild für andere.    

Zum Abschluss der Plenarsitzung blickten alle Teilnehmer auf die nächste Plenarsitzung der FATF im Februar 2024. Dieses bevorstehende Ereignis verspricht weitere Entwicklungen und Diskussionen, die die Landschaft der internationalen Finanzregulierung prägen und sicherstellen werden, dass die Bekämpfung der Finanzkriminalität weiterhin an der Spitze der globalen Bemühungen steht. 

Die Ergebnisse der FATF-Vollversammlung im Oktober 2023 werden sich auf unsere Länderrisikobewertung auswirken.  Da sich die Länder an die sich ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen, arbeitet unser cleversoft-Team die neuesten Erkenntnisse sorgfältig in unsere Risikobewertungsmodelle ein.  Durch die genaue Beobachtung der Entwicklungen stellen wir sicher, dass unsere Kunden die genauesten und aktuellsten Risikobewertungen erhalten, die ihnen helfen, fundierte Entscheidungen in einer sich ständig verändernden Weltwirtschaft zu treffen.    

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die FATF-Vollversammlung im Oktober einen bleibenden Eindruck in der globalen Finanzlandschaft hinterlassen und Veränderungen in den Länderrisikobewertungen ausgelöst hat.   Bulgarien, das nun auf der Liste der Länder steht, die von der FATF verstärkt überwacht werden, ist in die Kategorie der Länder mit hohem Risiko aufgestiegen.  Während Albanien, die Kaimaninseln, Jordanien und Panama dieses Etikett erfolgreich abgelegt haben, rechtfertigen andere Faktoren weiterhin ihre Einstufung als Hochrisikoländer.  Die Aufnahme Indonesiens in die FATF hat zu einer Verbesserung der Risikoeinstufung von hoch auf mittel geführt, was einen Schritt in Richtung einer verbesserten finanziellen Sicherheit des Staates darstellt.  Andererseits wurden die Seychellen kürzlich auf die EU-Liste der nicht kooperativen Länder gesetzt, was zu einer Heraufstufung ihrer Risikoeinstufung von Mittel auf Hoch führte.

Mehr über unsere AMLLösungen erfahren Sie hier. Oder kontaktieren Sie uns ganz einfach persönlich. 

FATF October 2023 Plenary: Outcomes FATF Plenary, 25-27 October 2023 (fatf-gafi.org) 

cleversoft AML/KYC Product Suite: AMLD – cleversoft Archive – cleversoft (clever-soft.com)