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Die EU-Mitgliedstaaten müssen die CSRD bis Juli 2024 in nationales Recht umsetzen, wobei die Umsetzung schrittweise erfolgen soll. Die erste Berichtsgruppe soll bis 2025 Berichte für das Geschäftsjahr 2024 vorlegen. Dieses Mandat zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wird große Auswirkungen auf EU-Länder wie Deutschland und EWR-Mitglieder haben. Wenn Sie mehr über die Auswirkungen erfahren möchten, lesen Sie weiter.


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Die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD), die im Januar 2023 in Kraft getreten ist, verpflichtet Unternehmen, neben ihren jährlichen Finanzberichten auch regelmäßig Berichte über die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit zu veröffentlichen.

Ziel der Richtlinie ist es, die Transparenz zu erhöhen, indem offengelegt wird, wie Unternehmen mit Nachhaltigkeitsrisiken umgehen und welche Auswirkungen ihre Aktivitäten auf die Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette haben. Wie bei der Finanzberichterstattung werden Wirtschaftsprüfer diese Nachhaltigkeitsinformationen genau unter die Lupe nehmen.

Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, die CSR-Richtlinie bis Juli 2024 in nationales Recht umzusetzen. Die Umsetzung erfolgt stufenweise, wobei die erste Berichtsgruppe ihre Berichte im Jahr 2025 für das Geschäftsjahr 2024 vorlegen muss.

Diese neue Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wird erhebliche Auswirkungen auf EU-Länder wie Deutschland und Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) haben.

Nationale Umsetzung im Überblick

Die Europäische Union (EU) umfasst derzeit 27 Mitgliedstaaten, die alle im Prozess der Umsetzung der CSRD sind. Darüber hinaus werden auch Island, Liechtenstein und Norwegen als Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) die Richtlinie übernehmen. Diese Länder sind dabei, ihre Umsetzungspläne an die Anforderungen der CSRD anzupassen.

Frankreich hat mit der Umsetzung der CSRD in nationales Recht eine Vorreiterrolle innerhalb der EU eingenommen. Im Zuge dieser Umsetzung werden die Schwellenwerte der Richtlinie zur nichtfinanziellen Berichterstattung (NFRD) angepasst. Insbesondere Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, die bestimmte Bilanz- und Umsatzschwellen überschreiten, fallen nun in den Anwendungsbereich der CSRD.

Andere europäische Länder machen ebenfalls Fortschritte bei der Umsetzung der CSRD. Allerdings verfolgt jedes Land bei der Umsetzung einen individuellen Ansatz:

  1. Frankreich und Norwegen: Diese Länder arbeiten aktiv daran, die CSRD-Verordnung auf mehr Unternehmen auszuweiten. Ziel ist es, eine breitere Abdeckung zu erreichen und die Transparenz der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erhöhen.
  2. Dänemark: Im Gegensatz dazu hat Dänemark vorgeschlagen, die Schwellenwerte für die Berichterstattung um 25% anzuheben. Diese Anpassung würde dazu führen, dass viele Unternehmen in eine niedrigere Berichtskategorie eingestuft würden und somit weniger Unternehmen ihre Nachhaltigkeitspraktiken offenlegen müssten.
  3. Deutschland: Deutschland strebt eine Straffung des Umsetzungsprozesses an, indem es die CSRD ohne wesentliche Änderungen übernimmt (d. h. sie „1:1“ umsetzt).

Nationale Umsetzung in Deutschland

Das Bundesministerium der Justiz hat kürzlich einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der CSRD in nationales Recht vorgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums der Justiz. Hier die wichtigsten Punkte:

  1. Unmittelbare Anwendung europäischer Normen: Der Entwurf sieht vor, die europäischen Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung ohne weitere Änderungen direkt anzuwenden.
  2. Stufenweise Umsetzung: Deutschland wird die neue Nachhaltigkeitsberichtspflicht stufenweise umsetzen. Zunächst soll sie ab dem Geschäftsjahr 2024 nur für große, börsennotierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern gelten.
  3. Schrittweise Einbeziehung: In den Folgejahren bis 2028 werden schrittweise weitere Unternehmenskategorien einbezogen. Insbesondere für das Geschäftsjahr 2025 wird eine deutliche Ausweitung erwartet. Dann müssen erstmals auch große, nicht börsennotierte Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitspraktiken berichten.
  4. Geschätzte Auswirkungen: Es wird davon ausgegangen, dass ca. 13.000 deutsche Unternehmen von dieser Anforderung betroffen sein werden. Nach aktuellen Schätzungen handelt es sich dabei um Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Genossenschaften (insbesondere Kapitalgesellschaften, haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften und Genossenschaften).

Die Umsetzung der CSR-Richtlinie in Deutschland ist Ausdruck des Engagements für mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht in der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. Sie steht im Einklang mit den weitergehenden europäischen Bestrebungen.

Der bürokratische Aufwand für die Unternehmen wird auf das notwendige Maß reduziert. Um doppelte Berichtspflichten zu vermeiden, werden Änderungen an der Richtlinie über die Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability Due Diligence Directive – CSDDD) vorgeschlagen. Künftig können Unternehmen ihre Pflichten nach der CSDDD mit einem einzigen Nachhaltigkeitsbericht erfüllen und damit zwei Anforderungen gleichzeitig abdecken. Innerhalb von Konzernen soll der Nachhaltigkeitsbericht der Muttergesellschaft ausreichen. Wird eine Tochtergesellschaft in diesen gemeinsamen Bericht einbezogen, muss sie keinen separaten Bericht im Rahmen der CSDDD vorlegen.

Der Vorschlagsentwurf enthält folgende Kernpunkte:

 

Zeitplan für die Umsetzung der CSRD

CSRD-Services von cleversoft

cleversoft beobachtet die regulatorischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der CSRD sowohl auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene sehr genau. Unser umfassender 360-Grad-Service unterstützt Finanzinstitute bei der Umsetzung der CSRD. Wir stellen sicher, dass alle relevanten nationalen Anpassungen der Richtlinie abgedeckt sind und bieten unseren Kunden eine Compliance-Garantie.

Wenn Sie mehr über unsere CSRD-Lösungen erfahren wollen, besuchen Sie unsere Webseite.